Job in München und verlängertes Wochenende im Karwendel – caminostyle

Für das Landesamt für Umwelt in Bayern habe ich Ressourceneffizienztage moderiert. Es gibt im Wesentlichen darum wie man Ressourcen effizienter nutzen kann, u.a. auch mit Hilfe der Digitalisierung.
Für diesen Job bin ich Ende September mit meinem Van nach München gefahren. Ich war auf dem Campingplatz Nord-West, weil ich von meiner ersten Tour wusste, dass hier der Bus direkt vor der Tür zur U-Bahn und von da aus die Bahn weiter in die Stadt fährt. Dieser Campingplatz war meine erste Anlaufstelle auf meinem ersten Job mit Campervan, von dem ich dann mein Abenteuer nach Spanien angetreten bin. In Remineszenz an März 2020 also.

Karwendel, Leutachklamm


Ende September war sehr gutes Wetter und die Abende in München konnte ich mit Freunden genießen. Am Wochenende wollte ich wandern gehen, nicht wissen, das die Alpen erst im Süden Münchens beginnen. Mittelgebirge kenne ich von meinen Eltern im Erzgebirge, doch ich wollte richtige Berge sehen. Also entschied ich mich nach kurzer Recherche runter ins Karwendelgebirge zu fahren. Meine geografischen Kenntnisse im Süden Deutschlands sind nicht so fundiert und so staunte ich nicht schlecht, als ich in Kochel am See und am Walchensee vorbei kam, die ich auf meiner Sommertour 2020 besucht hatte. Ich fuhr an beiden Orten vorbei und nach einer Fahrzeit von 1:40h kam ich am Karwendel an. Ich parkte auf der deutschen Seite im Ort
Hier gab es einige Parkmöglichkeiten, zumindest im Herbst.
Meine Route sollte mich zur Leutachklamm führen. Wer einen Ausflug in die Berge mit schönem Fotomotiv sucht, ist hier genau richtig. Die Hängebrücke (das Fotomotiv) wurde für 27 Millionen Euro installiert und sorgt für ordentlich Traffic.


Ich folgte den Schildern in Richtung Leutachklamm, vorbei an einem Flüsschen, welches mich schon an eine Folge vom Bergdoktor erinnerte. Unten am Fuß hat man die Möglichkeit kostenfrei den Weg zu gehen, oder in der Gastronomie einzukehren für 3€ ebenerdig ein Foto zu schießen. Ich entschied mich für Ersteres.
Der erste Anstieg ist in der Tat steil. Für Kinder gibt es an jeder Spitzkehre Lesematerial zur Eiszeit und und Geschichten der Waldgeister. Die armen Eltern, die völlig außer Atem auch noch vorlesen dürfen 😉 Es ist wirklich sehr gut aufbereitet und vielleicht können die Kids ja schon lesen.Es geht ein ganzes Stück durch den Wald. Plötzlich kommt man über eine Kuppe und kann sie schon sehen: die freihängende Brücke. Uii für Menschen mit Höhenangst ist das nicht geeignet, den man kann durch den Gitterboden in die Klamm schauen. Linkerhand thront der Karwendel und schiebt sich wie ein König in den Himmel. Ich werde an das Lieblingszitat meines Großvaters erinnert: „Über allen Gipfeln ist Ruh´“ (Johann Wolfang von Goethe).
Durch die aktuelle Situation darf der Rundweg nur im Uhrzeigersinn gegangen werden, was für mich bedeutet, dass ich zu erst über die Brücke gehen darf. Es staut sich allerdings, weil alle Fotos knipsen wollen. Danach geht es auf der anderen Seite wieder durch den Wald.


Der Herbst hält Einzug

durch den straffen Anstieg ist mir gut warm und ich ziehe meine Jacke aus. In der Sonne kann ich im Shirt laufen. Auf der anderen Seite im Wald ist wieder Schatten und die Kälte fährt auf den frischen Schweiß, also Jacke wieder an. Unterwegs gibt es noch einiges zu entdecken, wie xy, die Kunst der gestapelten Steine oder eine Art nachgebautes Stonehenge.
Entweder läuft man geradeaus weiter durch den Wald und kommt irgendwann zu einem anderen Parkplatz oder man hält sich rechts und vollendet den Rundgang. Diese Seite hat mir sogar noch besser gefallen, weil man hier lange über die Klamm läuft. Es ist wirklich atemberaubend und ich bin froh, dass die xy und xy dieses Projekt umgesetzt haben. Denn ohne den Höhenweg entlang des Bergmassivs hätte man niemals den Blick auf die Klamm. Der Strom ist viel zu gewaltig und die Klamm zu eng, als das man an den Seiten entlangspazieren könnte. Durch die technische Errungenschaft können sogar Familien mit kleinen Kindern diesen Ausflug gut beschreiten.
Am Ende des Rundwegs kommt man erneut an der Brücke vorbei und läuft dann wieder den steileren Abhang zurück zum Restaurant, vorbei am Fluss und erhascht noch einmal einen gigantischen Blick auf den Karwendel.
Ich finde diese Lösung, dem Menschen Einblick in diese fabelhafte Bergwelt zu geben, sehr gelungen.
Nichtsdestotrotz bin ich ebenfalls ein Freund davon, die Natur zu lassen, wie sie ist und nicht noch mehr in Lebensräume vorzudringen. Dort in den Wäldern und Bergen leben zahlreiche Tierarten wie , die ungestört brüten und Winterschlaf halten wollen.
In ehrwürdiger Andacht an die Natur und auf das sie einen eigenen, geschützten, unantastbaren Raum behält, ganz ohne den Menschen.

Hier geht es noch einmal zum Blogartikel vom Walchensee, Tegernsee

https://gypsylife.style/2020/07/28/2-jobs-in-einer-woche-von-munchen-nach-bonn-dazwischen-reisen-ohne-plan-mit-van-caminostyle/

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Job in Munich and long weekend in the Karwendel – caminostyle

I moderated Resource Efficiency Days for the State Office for the Environment in Bavaria. The main topic was how to use resources more efficiently, also with the help of digitalization (here is a short summary of the theses).
For this job, I drove my van to Munich at the end of September. I stayed at the campsite Nord-West, because I knew from my first tour that here the bus goes directly in front of the door to the subway and from there the train continues to the city. This campsite was my first port of call on my first job with campervan, from which I then started my adventure to Spain. In Remineszenz to March 2020 thus.
At the end of September was very good weather and the evenings in Munich I could enjoy with friends. On the weekend I wanted to go hiking, not knowing that the Alps begin only in the south of Munich. I know low mountain ranges from my parents in the Erzgebirge, but I wanted to see real mountains. So after a short research I decided to go down to the Karwendel mountains. My geographical knowledge in the south of Germany is not so profound and so I was amazed when I passed Kochel am See and Walchensee, which I had visited on my summer tour 2020. I drove past both places and after a driving time of 1:40h I arrived at the Karwendel. I parked on the German side in the village
There was some parking here, at least in the fall.
My route should lead me to the Leutachklamm. If you are looking for a trip into the mountains with a nice photo motif, this is the place to go. The suspension bridge (the photo motif) was installed for 27 million euros and provides decent traffic.
I followed the signs in the direction of Leutachklamm, past a small river, which already reminded me of an episode of Bergdoktor. Down at the foot you have the option of free to go the way, or in the gastronomy to turn in for 3 € at ground level to shoot a photo. I opted for the former.
The first climb is indeed steep. For children, at each hairpin bend there are reading materials about the Ice Age and and stories of the forest spirits. The poor parents who are completely out of breath must also read aloud 😉 It is really very well prepared and maybe the kids can already read.It goes quite a bit through the forest. Suddenly you come over a hilltop and can already see it: the free-hanging bridge. Uii for people with fear of heights is not suitable, because you can look through the lattice floor in the gorge. On the left hand the Karwendel is enthroned and pushes itself like a king into the sky. I am reminded of my grandfather’s favorite quote: „Über allen Gipfeln ist Ruh'“ (Johann Wolfang von Goethe).
Due to the current situation, the circular route may only be walked clockwise, which means for me that I may cross the bridge first. It jams, however, because all want to snap photos. Afterwards it goes on the other side again by the forest.
The autumn holds entrance: by the taut rise I am well warm and I take off my jacket. In the sun I can run in the shirt. On the other side in the forest is again shade and the cold drives on the fresh sweat, so jacket back on. On the way there are still some things to discover, like xy, the art of stacked stones or a kind of replicated Stonehenge.
Either you walk straight on through the forest and eventually come to another parking lot or you keep to the right and complete the tour. I liked this side even better because you walk across the gorge for a long time. It’s really breathtaking and I’m glad that the xy and xy implemented this project. Because without the high trail along the mountain massif, you would never have the view of the gorge. The flow is much too powerful and the gorge too narrow for one to walk along the sides. Due to the technical achievement, even families with small children can easily walk this excursion.
At the end of the circular route, you pass the bridge again and then walk back down the steeper slope to the restaurant, past the river and once again catch a gigantic view of the Karwendel.
I find this solution to give people insight into this fabulous mountain world very successful.
Nevertheless, I am also a friend of leaving nature as it is and not to penetrate even more into habitats. There in the forests and mountains live numerous animal species such as , which want to breed and hibernate undisturbed.
In venerable devotion to nature and that it keeps its own, protected, inviolable space, completely without man.

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