2 Jobs in 1 Woche: mit Van von MUC nach Bonn, dazwischen Strassburg, Pfalz, Rheinland #caminostyle

(english version below)

(Besuch von Tegernsee, Walchensee, Rheinland, Pfalz, Speyer, Worms, Mainz)

So langsam gehen die Jobs wieder los, die ersten Livestreams durfte ich schon moderieren. So habe ich mich enorm gefreut, einen Medien Innovationstag zu moderieren in einem bekannten TV Studio in München. Eine Woche später hatte ich bereits den nächsten Job und zwar in Bonn. Da beide Städte relativ weit weg von Hamburg sind, stand für mich fest: in der Zeit dazwischen mache ich genau das, was ich von Anfang an wollte: reisen und Freunde besuchen (und mich natürlich als digitaler Nomade auf meinen nächsten Job vorbereiten, Telefonbriefings, Proben etc).

München

Nach München ging es morgens. Kaum angekommen ging es ins kühle Studio und wir haben vor Ort geprobt. Das ganze wurde 3 Mal geprobt, das hat einige Zeit gedauert, hat mir aber auch die entsprechende Sicherheit gegeben, sodass der „eigentliche“ Durchlauf dann bei der richtigen Live Sendung relativ entspannt ist, weil man einfach weiß, was und wer als nächstes kommt. Wir haben mit drei Kameras gedreht und in-ear, das heißt, die Regie hat mir ins Ohr geflüstert, in welche Kamera ich wann schaue. Der Job lief wirklich reibungslos.

Feringasee

Abends bin ich dann zum wunderschönen Feringasee gefahren und habe gestaunt, dass es dort sogar eine FKK Badestelle gibt (als Ossi Kind, da gibt es das ja häufiger, aber mitten in München?!). Am See habe ich abends auch die ersten Glühwürmchen gesehen.

Tegernsee

Am nächsten Morgen entschied ich mich eigentlich zum Walchensee zu fahren. Da jedoch Gewitter angesagt war und ich auf dem Weg direkt an der Abfahrt „Tegernsee“ vorbei gekommen bin, bin ich noch eine Nacht dort geblieben. Ich konnte den See sogar noch zu Fuß umrunden (21 Kilometer, ca 4 Stunden in gutem Wandertempo, mit dem wunderschönen Höhenweg). Der Tegernsee ist wirklich traumhaft, da beneide ich schon alle Münchner, dass sie so eben mal hinfahren können. Durch meine Zeit auf dem Jakobsweg kann ich mittlerweile wirklich gut meinen Körper und das Lauftempo einschätzen. Da es lange hell ist, wusste ich, dass ich es definitiv bis zum Abend einmal um den See schaffe. Da ist auch wirklich alles flach.

Walchensee

Am nächsten Morgen ging es nun also zum Walchensee. Da dort Naturschutzgebiet ist, ist campen verboten. Dort gibt es nur einen Campingplatz, man sollte frühzeitig buchen. Auf der Fahrt kommen aber andere Seen und Campingplätze.

Ich parkte erstmal direkt bei der Talstation der Gondel Herzogstandbahn. Die Bahn fuhr auch, allerdings war ein großer Menschenandrang da, sodass ich entschied, „lieber“ hochzuwandern. Ich mag keine Menschenmassen und wenn ich schon sehe, dass dort so viele Menschen stehen, dann weiß ich, dass die alle oben ausgeschüttert werden und oben rumlaufen. Ich bin daher lieber den steilen Anstieg gegangen zur Heimgartenhütte. Das hat gute 3 Stunden gedauert. Auf dem Schild stand „nur für Geübte“. Ordentliches Schuhwerk und gute Kondition sind schon angebracht. Außerdem war der Weg mitunter sehr eng, wer auf Abstand Wert legt, sollte dort nicht unbedingt langlaufen. Durch den Regen war es auch teilweise im Wald glatt und schlammig. Ich hatte mich entschieden, diesen Weg nicht wieder zurückzulaufen, weil er mir runter zu steil und rutschig gewesen wäre. Oben auf der Hüttn habe ich mir erstmal was zu trinken gegönnt. Ich habe dann entschieden, nicht noch die ¾ Stunden zum Gipfelkreuz zu laufen, weil dort eine Menschenmenge wie auf einer Perlenschnur aneinandergekettet von Gondelfahrern hochlief. Daher ging es für mich zurück. Doch einmal habe ich den richtigen Abschnitt verpasst, bin links gelaufen in Richtung „Kochel am See“, das ist aber falsch. Ich bin eine Stunde in die falsche Richtung runter durch einen Wald gelaufen, ganz allein (das hätte mir komisch vorkommen sollen, ohne andere Wanderer) und bin dann natürlich diesen Weg noch einmal zurückgelaufen, um an meinem Ursprungspunkt der falschen Abzweigung wieder einzusteigen. Runterzu war es insgesamt ein gemütliches Gehen. Wanderstöcke wären dennoch empfehlenswert.

Nun verließ ich Bayern und es ging weiter in Richtung Rheinland. Ich hatte keine Ahnung, wohin ich wollte und ließ mich treiben. Auf der Autobahn kam ich an Karlsruhe vorbei und erinnere mich, dass mir eine Freundin sagte, dass von dort „Straßburg“ nur eine Stunde entfernt sei.

Straßburg

Also entschied ich mich wieder einmal spontan, mir diese Stadt anzuschauen. Es gab keine Probleme beim Grenzübertritt. In Restaurants galt noch Maskenpflicht. Ich parkte das Auto ca 1,5km außerhalb und lief dann in die Stadt. Ich schaue mir meist den Markt und alle wichtigen Sehenswürdigkeiten an. Manchmal gehe ich noch essen. Auch hier lasse ich mich einfach treiben. Wenn es mir irgendwo gefällt, bleibe ich.

Frankreich war für mich sehr schön, weil ich vor 3 Monaten auch hier meine Reise startete und es einen gewissen internationalen Touch hat. Außerdem war ich oft in Frankreich und auch an der Cote d´Azur Au-pair Mädchen. Daher habe ich immer schon eine intensive Beziehung zu Frankreich.

Dennoch wollte ich nicht in Frankreich schlafen, sondern steuerte abends dann das Rheinland an.

Speyer

In Speyer habe ich einen kleinen, gemütlichen Campingplatz gefunden. Hier werden nur 6 Wohnwagen aufgenommen. Hauptsächlich sind es die Radfahrer, die auf dem Hof campieren dürfen, die nämlich den Rhein entlangfahren und einfach nur im Zelt schlafen wollen. Das inspiriert mich. Denn schon lange wollte ich meine Elberadtour von Hamburg nach Dresden planen, die ich dann sogar 2 Wochen später in die Tat umgesetzt habe (hier zum Beitrag Elberadweg).

Speyer hat einen Dom und ist eine herrschaftliche, süße, kleine Stadt. Zum Arbeiten war der Platz auch gut, denn als selbstständige Moderatorin und mittlerweile Bloggerin, arbeite ich als digitaler Nomade, checke meine Mails, Social Media und habe natürlich auch Kundengespräche. Man muss nur sicherstellen, dass man eine gute Internet Verbindung hat. Die meisten Plätze bieten ja Wlan an. Auf meinem war das nicht so, ich hatte aber noch genug Internet, um mit meinem Handy einen Hotspot zu errichten. Gerade deswegen empfand ich es dort als besonders ruhig, es gab auch nachts keine starke Straßenbeleuchtung und so konnte ich gut den Sternenhimmel beobachten. Es war einfach, sauber und still. Perfekt um runter zu kommen.

Auf der Fahrt nach Mainz vorbei an Landau/Pfalz und Worms

In Landau in der Pfalz habe ich vor einigen Jahren einmal gearbeitet. Die Stadt und die Umgebung mit den Weinbergen gefiel mir. Auch die Fahrt nach Mainz brachte ich an der schönen Stadt Worms vorbei, wo ich mir fix den Dom angeschaut habe, vor dem ich fußläufig entfernt mitten in der Stadt parken konnte, siehe Bild.

In Mainz hielt ich mich etwas am Rhein auf. Allerdings war das gar nicht so einfach, denn manchmal ist alles so zugewachsen oder Firmen grenzen direkt ans Gewässer, das man erst einmal eine Stelle finden muss, wo man das Auenland auch genießen kann. Das war dann auch der Fall. Hier habe ich eine Freundin besucht, bei der ich auch übernachten konnte. Gypsy stand also allein in Mainz.

Rheinland, Koblenz, Mosel

Kurzer Zwischenstopp in der schönen Moselstadt Koblenz

Außerdem besuchte ich die herrliche Wanderroute Moselsürsch, wo der besagte Fluss eine bekannte Wendeschleife vollführt. Dieser Ort ist atemberaubend. Es nennt sich Ausoniusstein.

Bonn

Am nächsten Tag ging es dann für meinen Job nach Bonn. Auch hier kenne ich mich mittlerweile bestens aus, wo ich parken kann. Denn in die meisten Parkhäuser kommt man ja mit einem 2,70m hohen Auto nicht rein. Auch dieser Job verlief gut im bekannten Team und bildete den Abschluss meiner Tour, bevor ich den Heimweg antrat.

Fazit: reisen ohne Plan, caminostyle

Letztes Jahr auf dem Jakobsweg habe ich mich treiben lassen. Man kann ja sein Gepäck von einem Hostel zum nächsten bringen lassen. Da würde ich mich aber nicht so ganz wohl fühlen, schließlich möchte ich meine Sachen tragen und habe so auch alles an Verpflegung und Klamotten dabei. Außerdem muss man sich so festlegen, wie weit man läuft. Auch wenn es regnet, muss man zu der Station, wo die Sachen abgeliefert werden. Oder manchmal ist man so im Flow (Runners High), da macht man von 7 Uhr morgens bis 22 Uhr abends nichts anderes als wandern und läuft mal eben einen Marathon (mit langen Pausen). Ich habe es geliebt, auf dem Jakobsweg eben mal nicht planen zu müssen. Ich laufe los und höre auf meinen Körper, wie weit ich gehen möchte. Das habe ich sehr gut in mein Leben integriert. Seitdem plane ich viel weniger und komme trotzdem ans Ziel. Ich lasse mich von meiner Intuition leiten, treffe Menschen, frage, wo es schön ist, was man besuchen sollte, was vielleicht im Reiseführer steht, man aber weglassen kann. Wenn eine Landschaft schön ist, mache ich einen Umweg und bleibe dort. Das nenne ich caminostyle. Man findet schon das Richtige. Das ist auch das Gesetz der Anziehung, wenn man offen dafür ist. So begegne ich auf meinen Reisen auch immer wunderbaren Menschen, die meine Reisen so wertvoll machen.

So habe ich es nun das erste Mal mit dem Auto erlebt (gut in Kalifornien habe ich es ähnlich gemacht). Ich habe nette Camper kennen gelernt, z.B. ein schweizer Pärchen, die ebenfalls seit April einen Camper haben, allerdings jetzt erst reisen. Neben des Vans haben sie sich nun einen kleinen Hund geholt und sich einen Traum erfüllt. Die Rheinländer sind ja sowieso Frohnaturen und so sprach ich mit allerlei Menschen.

Mittlerweile stresst es mich eher, vorher etwas zu buchen. Ich werde schon was finden und wenn xy voll ist, dann soll es nicht oder eben so und so sein. Ich vertraue darauf, die richtigen Menschen zu treffen und an die richtigen Orte zu gelangen. Das macht das Reisen so spannend.

Manchmal fragen mich Leute auch, was ich beruflich mache und „wann es wieder in das richtige Leben geht“ Da freue ich mich immer, dass ich sagen kann: das ist mein „richtiges“ Leben. Ich mache keinen Urlaub, keinen Ausflug: ich liebe meinen Job, lerne immer neue Leute kennen und freue mich, wenn ich unterwegs bin und die Welt kennen lerne, beruflich oder privat. Das spielt bei mir keine Rolle und die Grenzen sind da oft sehr fließend. Dazu gehört übrigens auch: keine Uhr zu tragen. Klar die Uhrzeit ist zwar auf dem Handy. Aber wenn ich lange schlafen will, dann schlafe ich lange. Wenn ich morgens 5 Uhr aufwache und losfahre, dann mache ich das. Ich vergesse oft, welchen Wochentag wir haben. Wer hat das überhaupt erfunden? Natürlich hängt es damit zusammen, dass sich die Erde um die Sonne dreht, 24 Stunden sind ein Tag. Aber schon witzig, wer genau gesagt hat, dass Menschen 40 Stunden pro Woche arbeiten, 2 Tage pro Woche frei haben und 25-30 Tage Urlaub im Jahr haben. Und alle machen mit^^ Bei mir ist das ein bisschen anders. Ich arbeite manchmal weniger, manchmal deutlich mehr. Wie ich schon erwähnte: die Grenzen sind fließend. Das heißt, wenn ich mit Kunden am Frühstückstisch sitze oder wir noch ein Teamessen haben, dann stelle ich das nicht in Rechnung, als Arbeitszeit zählt es aber sehr wohl. So kommen bei einem Messetag gute 15 Stunden- Tage zusammen, manchmal 8 Tage am Stück. Außerdem gebe ich bei Moderationen 150%, das gibt mir Energie, zieht aber auch welche. Daher achte ich schon auch drauf, meine Akkus wieder aufzuladen. Ich empfinde meine Arbeit und meinen Lebensstil als bereichernd #gypsylifestyle

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2 jobs in one week: from Munich to Bonn, in between travelling without any plan #caminostyle


(Visit of Tegernsee, Walchensee, Rhineland, Palatinate, Speyer, Worms, Mainz)


Slowly the jobs are starting again, I was allowed to host the first live streams. So I was very happy to moderate a media innovation day in a well-known TV studio in Munich. One week later I already had the next job in Bonn. Since both cities are relatively far away from Hamburg, it was clear to me: in between I would do exactly what I wanted to do from the beginning: travel and visit friends (and of course prepare myself as a digital nomad for my next job, telephone briefings, rehearsals etc).


Munich


I arrived in Munich in the morning. Hardly arrived I went to the cool studio and we had rehearsals on location. The whole production was rehearsed 3 times, it took some time, but it also gave me the appropriate security, so that the „actual“ run-through is relatively relaxed at the live show, because I simply know what and who comes next. We shot with three cameras and in-ear, so the director whispered in my ear which camera I was looking at and when. The job went really smoothly.


Lake Feringa


In the evening I drove to the beautiful Feringasee and was amazed that there is even a nudist bathing area (as an child born and raised in the former GDR, there you have it more often, but in the middle of Munich?!). At the lake I also saw the first fireflies in the evening for this year.


Tegernsee


The next morning I actually decided to go to Walchensee. But because thunderstorms were announced, I changed when I the exit „Tegernsee“ on the way, which I took, I stayed there for another night. I was even able to walk around the lake (21 kilometers, about 4 hours at a good walking pace, with the beautiful Höhenweg). The Tegernsee is really fantastic, I envy all Munich people that they can go there. Because of my time on the Way of St. James, I can know my bode really well and my walking speed. Since it is light for a long time during summer, I knew that I would definitely make it around the lake by evening. Everything is really flat there.


Walchensee


So the next morning I went to the Walchensee. Because it is a nature reserve there, camping is forbidden. There is only one camping site, you should book early. But on the way there are other lakes and camping sites.
First I parked directly at the valley station of the gondola Herzogstandbahn. The cable car was also running, but there was a big crowd of people, so I decided to „rather“ walk up. I don’t like crowds of people and when I see that there are so many people standing there, I know that they all get thrown out and walk around up at the peak. So I preferred to take the steep climb to the Heimgartenhütte. That took around 3 hours. The sign said „only for experienced people“. Decent shoes and good condition are already appropriate. In addition, the path was sometimes very narrow, if you want to keep your distance, you shouldn’t necessarily walk there. Because of the rain it was also partly slippery and muddy in the forest. I had decided not to walk this way back again, because it would have been too steep and slippery for me. At the top of the Heimgartenhütte I first had a drink. Then I decided not to walk the ¾ hours to the summit cross, because there was a crowd of gondola riders running up there, chained together like on a string of pearls. So I walked back on my own. But once I missed the right section, walked left towards „Kochel am See“, but this is wrong. I walked down for an hour in the wrong direction through a forest, all alone (that should have seemed strange to me, without other hikers) and then of course I walked back this way again, to get back on the trail at my point of origin of the wrong turnoff. Getting down it was altogether a comfortable walk. Nevertheless Walking sticks would be recommendable.
Now I left Bavaria and it went further in the direction of Rhineland. I had no idea where I wanted to go and let myself drift. On the motorway I passed Karlsruhe and remember that a friend told me that „Strasbourg“ was only an hour away from there.


Strasbourg


So once again I spontaneously decided to take a look at this city. There were no problems crossing the border. In restaurants there was still a mask obligation. I parked the car about 1,5km outside and walked into the city. I mostly visit the market and all important sights. Sometimes I still go out for dinner. Also here I just let myself drift. If I like it somewhere, I stay.
France was very beautiful for me, because I started my journey here 3 months ago and it has a certain international touch. Besides I was often in France and also at the Cote d’Azur as an Au-pair. Therefore I have always had an intensive relationship with France.
Nevertheless, I did not want to sleep in France, but in the evening I headed for the Rhineland.

Speyer


In Speyer I have found a small, cosy camping site. Here only 6 caravans are accepted. Mainly the cyclists are allowed to camp on the farm, namely those who want to drive along the Rhine and just sleep in their tents. That inspires me. For a long time I wanted to plan my Elbe cycle tour from Hamburg to Dresden, which I even put into action 2 weeks later (here to the article Elbe Cycle Route).
Speyer has a cathedral and is a stately, sweet, small town. The place was also good for working, because as a freelance moderator and meanwhile blogger, I work as a digital nomad, check my mails, social media and of course have customer meetings via Zoom or Gotomeeting. You just have to make sure that you have a good internet connection. Most places offer Wlan. Mine didn’t, but I still had enough internet to set up a hotspot with my mobile phone. Because of this I found it very quiet there, there was no strong street lighting at night and so I could watch the starry sky very well. It was simple, clean and quiet. Perfect to come down.

On the drive to Mainz I past Landau/Pfalz and Worms


I once worked in Landau in the Palatinate some years ago. I liked the town and the surroundings with the vineyards. Also the drive to Mainz brought me past the beautiful city of Worms, where I had a quick look at the cathedral, in front of which I could park within walking distance in the middle of the city, see picture.


In Mainz I stayed a little bit at the Rhine. However, that was not so easy, because sometimes everything is so overgrown or companies border directly on the water, that you first have to find a place where you can enjoy the water meadow. That worked out after a bit. Here I visited a friend, where I could stay overnight. So Gypsy stood alone in Mainz.


Bonn


The next day I went to Bonn for my job. Also here I know very well where I can park. Because you can’t get into most of the parking garages with a 2,70m high car. Also this job went well and was the end of my tour before I started my way home.


Conclusion: travelling without a plan, caminostyle


Last year on the pilgrimage to Santiago I let myself drift. You can have your luggage taken from one hostel to another. But I wouldn’t feel very comfortable there, after all I want to carry my things and so I have all my food and clothes with me. Moreover, one has to decide how far one walks. Even if it is raining, one has to go to the station where the things are delivered. Or sometimes you are in the flow (runners high), where you do nothing else from 7 am to 10 pm but walk and run a marathon (with long breaks). I loved not having any plan on the Way of St. James. I run and listen to my body, how far I want to go. I have integrated this very well into my life. Since then I plan much less and still reach my goal. I let my intuition guide me, meet people, ask where it is nice, what to visit, what is perhaps in the guide book but can be left out. If a landscape is beautiful, I make a detour and stay there. That is what I call caminostyle. You find the right thing. That’s also the law of attraction, if you’re open to it. This is how I always meet wonderful people on my travels, which makes my travels so valuable.
This is how I experienced it now for the first time by car (well, I did it similarly in California). I got to know nice campers, e.g. a Swiss couple, who also have a camper since April, but are only now travelling. Beside the van they got a little poppy and made a dream come true. The Rhinelanders are cheerful people anyway and so I talked to all kinds of people.
Meanwhile it rather stresses me to book something prior. I will find something and if xy is full, then it should not be like this and so on. I trust to meet the right people and get to the right places. That is what makes travelling so exciting.
Sometimes people also ask me what I do for a living and „when it’s back to real life“. So I’m always happy to be able to say: this is my „real“ life. I don’t go on holiday, I don’t go on excursions: I love my job, I always get to know new people: both professionally and privately. The boundaries between job and private are often very fluid.

By the way: not wearing a watch is also part of it.

Of course the time is on the mobile phone. But when I want to sleep late, I sleep late. When I wake up at 5 a.m. and drive off, that’s what I do. I often forget what day of the week it is. Who invented that, anyway? Of course it’s because the earth revolves around the sun, 24 hours is a day. But it’s funny who exactly said that people work 40 hours a week, have 2 days off a week and have 25-30 days off a year. And everybody does it with^^

With me it’s a little bit different. Sometimes I work less, sometimes significantly more. As I already mentioned: the boundaries are fluid. This means that when I sit at the breakfast table with customers or we have a team meal together, I don’t charge for it, but it counts as working time. So work 15 hour days on a day at a trade fair, sometimes for 8 days in a row is than „normal“. In addition, I give 150% on stage, which gives me energy, but also draws some. That’s why I make sure to recharge my batteries. I find my work and my lifestyle enriching #gypsylifestyle

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