Paris an einem Tag, stopover mit campervan, parken am fluss seine

Zwischenstopp in Paris, stop over Paris zu Fuß an einem Tag

Was war doch gleich die Idee meines Campervans?

Achja, wenn ich mal grenznah eine Moderation habe, dass ich vorher oder hinterher über die Grenze fahre und mir eine schöne Stadt/Umgebung anschaue. Das war im letzten Jahr einerseits kaum machbar, andererseits habe ich es sofern es ging gemacht (Straßburg, Grenzübertritt auf Usedom nach Polen  und im Karwendel nach Österreich). Das wars dann auch.

Nun hatte ich einen Zwischenstopp in Krefeld (Reisemobilstellplatz Linn, kostenfrei) und wollte unbedingt in die Stadt der Liebe. Ich war insgesamt schon 5 Mal in der französischen Hauptstadt und kenne die Metropole ganz gut.

Ich war überrascht, wie viel Betrieb morgens um 5 im Ruhrpott ist, die Autobahn komplett voll. Das änderte sich in Belgien, zumindest sofern ich Brüssel und Antwerpen hinter mir gelassen hatte. Dann wurde es still.

Mittgs kein Stau in Paris, der Verkehr ist verrückt

Mir sagte mal jemand, wenn man zur Mittagszeit nach Paris reinfährt, hätte man vielleicht Glück und es wäre mal kein Stau. Ja ich denke, so kann man das formulieren. Stop and Go aber schon.

Ich bin wirklich viel in der Welt gereist, allen voran in Asien und der Verkehr in Paris kann es definitiv mit den Mopeds in Asien aufnehmen. Wir haben eine dreispurige Autobahn und die Motorradfahrer donnern nur so zwischen uns durch. Auch wird keiner reingelassen, wenn man mal den Blinker setzt. Daher haben die alle verbeulte Autos. Ich bin froh, dass alles heile geblieben ist.

Stellplatz an der Seine

Ich habe mir einen Stellplatz außerhalb der Stadt gesucht, schön mit Blick auf die Seine. Die 30€ pro Nacht finde ich, gerade für Paris, wo man für ein mittelmäßiges Hotel durchaus 150€ zahlt, Bettwanzen inklusive, mehr als fair. Den Strom für 8€ pro Nacht lasse ich aber aus, das finde ich etwas happig. Durch mein Solarpanel kann ich zum Glück auch ein paar Tage autark stehen. (camping de Paris, 2 All. Du Bord de l´eau, 75016 Paris)

Chalet des Halles, Metro, Louvre

Mit der Metro fahre ich in die Stadt. Ich steige direkt in Chalet des Halles aus, hier gibt es einiges zu bestaunen. Von hier aus laufe ich zum Louvre, esse ein pain au chocolat. Über die pont neuf zieht es mich zu Notre Dame. Mein Herz blutet, als ich die Konstruktion sehe. Der Dachstuhl muss neu aufgebaut werden. Am Ufer der Seine ist einiges los und als ehemalige Pilgerin finde ich auch in Paris viele Muscheln, die auf den Jakobsweg hindeuten. (Obwohl man ja immer auf der Reise ist^^).

Pantheon, Sorbonne

Französisches Wahrzeichen ist natürlich auch das Pantheon und die Sorbonne. Überall ragt der bewährte Schlachtruf der französischen Revolution auf den Gebäuden: „liberté, egalité, fraternité – Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“. Könnte nicht aktueller sein.

Parc Luxembourg

Durch den Parc de Luxembourg bummel ich noch bisschen durch die Shoppingstraßen. Mein kleiner Prinz bekommt ein kleines Katzensofa, weil ich das Holz im Van trotz Standheizung ziemlich kalt für ihn empfinde. Was ist das Ende vom Lied? Die Diva nimmt es nicht an… Da wird sich ein anderes Tier drüber freuen.

Invalidendom

Ich kreuze hier noch den Invalidendom und möchte meine Runde schließlich am Abend am Eiffelturm beenden. Wenn es dunkel ist, wird er angestrahlt. Noch schöner ist es jedoch, wenn er zu jeder vollen Stunde wie tausend Sterne glitzert. Das ist ein Spektakel. Eine Miniatur kann man sich bei diversen Verkäufen mitnehmen. So glitzern die kleinen und der große Turm um die Wette. Berührend.

Eiffelturm bei Nacht

Paris hat definitiv Charme und gutes Essen. Dennoch ist es laut und schnelllebig. Einen kurzen Besuch ist es dennoch jedes Mal wieder wert.

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Stop over Paris, stop over Paris on foot in one day.
What was the idea of my campervan? Oh yes, when I have a moderation near the border, that I drive before or after the border and look at a beautiful city / environment. That was last year on the one hand hardly feasible, on the other hand I did it as far as it went (Strasbourg, border crossing on Usedom to Poland and in the Karwendel to Austria). That was it.
Now I had a stopover in Krefeld (RV park Linn, free of charge) and wanted to go to the city of love. I was a total of 5 times in the French capital and know the metropolis quite well.
I was surprised how much business is in the morning at 5 in the Ruhrpott, the highway completely full. That changed in Belgium, at least as far as I left Brussels and Antwerp behind me. Then it became quiet.
Someone once told me that if you drive into Paris at lunchtime, you might be lucky and there would be no traffic jam. Yes I think you can put it that way. But stop and go is.
I’ve really traveled a lot in the world, especially in Asia and the traffic in Paris can definitely rival the mopeds in Asia. We have a three-lane highway and the motorcyclists just thunder through between us. Also no one is let in, if one sets the blinker. That’s why they all have dented cars. I am glad that everything remained intact.
I looked for a parking space outside the city, beautiful with a view of the Seine. The 30€ per night I find, especially for Paris, where you pay for a mediocre hotel quite 150€, bed bugs included, more than fair. The electricity for 8€ per night I leave out but, I find a bit steep. Through my solar panel, I can fortunately also stand a few days self-sufficient. (camping de Paris, 2 All. Du Bord de l’eau, 75016 Paris)
With the Metro I drive into the city. I get off directly in Chalet des Halles, here there is a lot to admire. From here I walk to the Louvre, eat a pain au chocolat. Across the pont neuf I am drawn to Notre Dame. My heart bleeds when I see the construction. The roof truss has to be rebuilt. On the banks of the Seine is quite a bit going on and as a former pilgrim, I also find many shells in Paris that point to the Way of St. James. (Although one is always on the journey^^).
French landmark is of course also the Pantheon and the Sorbonne. Everywhere, the tried-and-true battle cry of the French Revolution looms over the buildings: „liberté, egalité, fraternité – liberty, equality, fraternity.“ Couldn’t be more topical.
Through the Parc de Luxembourg I stroll a bit through the shopping streets. My little prince gets a little cat sofa, because I find the wood in the van quite cold for him, despite the parking heater. What is the end of the song? The Diva doesn’t accept it… Another animal will be happy about it.
I cross here still the Invalidendom and would like to end my round finally in the evening at the Eiffel Tower. When it is dark, it is illuminated. But it is even more beautiful when it glitters like a thousand stars at every full hour. It’s a spectacle. You can pick up a miniature at various sales. So the small and the big tower glitter around each other. Touching.
Paris definitely has charm and good food. Nevertheless, it is noisy and fast-paced. Nevertheless, it is worth a short visit every time.

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